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Hannoversche Geschichte auf „hannöversch“

Zwei alte Hannoveraner, Michael Krische und Prof. Dr. Carl-Hans Hauptmeyer führen ein historisches Zwiegespräch. Wer nämlich der Ansicht ist, in Hannover werde das beste Hochdeutsch gesprochen, wird rasch enttäuscht, wenn „alte Hannoveraner“ den Mund aufmachen. Ein Lister und ein Döhrener „Butjer“ – zugegebenermaßen beide inzwischen im achten Lebensjahrzehnt angekommen – haben die Sprache ihrer Kindheit nicht vergessen. Lassen Sie sich überraschen!

Ort: Gottfried-Wilhelm-Leibniz-Bibliothek, Waterloostr. 8.

Teilnahme nur nach Anmeldung: colberg@gmx.de oder Tel. 0511/576204

Hannover, die heimliche Hauptstadt des Jazz? Ein Gespräch über die Swinging City an der Leine

Dienstag : Digital – Gern möchten wir Sie zu unserem nächsten Termin am

Dienstag, den 8. Juni 2021 um 19 Uhr einladen:

Hannover, die heimliche Hauptstadt des Jazz? Ein Gespräch über die Swinging City an der Leine

Heiße Kellermusik, das größte Open-Air-Jazzfestival Deutschlands und der umtriebige Image- und Jazzpapst Mike Gehrke machten den Jazz Club Hannover weltbekannt. Der „Orange Club“, der seit über 50 Jahren auf dem Lindener Berg residiert, zählte bereits in den 1970er Jahren zu den renommiertesten Jazz Clubs Europas. Was machte den kleinen Kellerclub so außergewöhnlich, dass die internationale Jazzelite nach Hannover strömte? Und warum gilt die Stadt als „Mekka des Jazz“, in dem angeblich das deutsche Zeitalter des Jazz begann? Die 1. Vorsitzende des Jazz Clubs, Vanessa Erstmann, und Gerd Kespohl, Booker des Clubs und langjähriger Programm-Gestalter des Kulturzentrums Pavillon, sprechen über den Jazz in Hannover. Dabei wird es nicht nur um die Geschichte der Swinging City auf dem Weg zur UNESCO City of Music gehen, sondern auch um die Situation der Kultur vor und während der Corona-Zwangspause.

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Am Veranstaltungstag steht Ihnen Frau Dr. Meschkat-Peters unter 0175 5542027 ab 18.30 Uhr für Fragen zur Anwendung zur Verfügung.

Swing-Jugend in Hannover 1933 – 1945

DIENSTAG : DIGITAL

Dietmar Geyer: Vortrag mit Film „Swing-Jugend in Hannover 1933 – 1945 “

„Wer den Swing im Blut hat, kann nicht im Gleichschritt marschieren“ Jazz-Legende Coco Schuhmann, ehem. Mitglied „Ghetto-Swingers“, Theresienstadt 1943

 Die Swing-Jugend Hannover hasste die Deutschtümelei der Hitler-Jugend. Swing-Kids bevorzugten lange Haare, englische Kleidung und amerikanische Swing-Musik. Den unangepassten Jugendlichen drohten ernsthafte Konsequenzen durch die Nazis, viele Swing-Jugendliche kamen im KZ-Moringen ums Leben.

Dietmar Geyer, Jahrgang 1946, ehemaliger Marketing-Leiter Schreibgeräte bei Pelikan, leitet die ehrenamtliche Redaktion der Website „NS-Zeit-Hannover.de“ und den YouTube-Kanal „NS-Zeit Hannover“. In seinem Vortrag und Film zeigt er bisher unveröffentlichte Fotos und Dokumente.

Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Mit folgendem Link können Sie dem Zoom-Meeting beitreten:

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Am Veranstaltungstag steht Ihnen Frau Dr. Meschkat-Peters unter 0175 5542027 ab 18 Uhr für Fragen zur Anwendung zur Verfügung.

Hannover in den Napoleonischen Kriegen – die Besetzung von 1803 und ihre Folgen

Es geht weiter – Dienstag : Digital am 18. Mai um 19.00 Uhr

Dr. Eva Catherina Heesen, wissenschaftliche Mitarbeiterin im Historischen Museum Hannover, berichtet über: Hannover in den Napoleonischen Kriegen – die Besetzung von 1803 und ihre Folgen

Zwischen 1803 und 1813 war das damalige Kurfürstentum Hannover von französischen Truppen besetzt – eine Phase, die als „Franzosenzeit“ bekannt wurde und bis heute oftmals als traumatisch dargestellt wird. Auf welche Weise war das Kurfürstentum in die Napoleonischen Kriege verstrickt? Wie kam es zur Besetzung? Und welche Auswirkungen hatten Besetzung und Krieg? Der Vortrag beleuchtet anhand von Objekten aus der Sammlung des HMH ausgewählte Themen rund um das Kurfürstentum Hannover in den Napoleonischen Kriegen.

Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Sie erhalten nachfolgend den Link für diese Veranstaltung. Zoom-Meeting beitreten:

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Am Veranstaltungstag steht Ihnen Frau Dr. Meschkat-Peters unter 0175 5542027 ab 18 Uhr für Fragen zur Anwendung zur Verfügung.

Braunschweig und Hannover: ewige Konkurrenz oder unnötiger Konflikt?

Dienstag : Digital 

Prof. Dr. Carl-Hans Hauptmeyer im Gespräch mit Landtagspräsident a. D. Jürgen Gansäuer M. A.

Vielleicht hat es auch etwas Gutes, wenn Zweitligafußballspiele zurzeit ohne Zuschauer stattfinden müssen. Wie wäre es wohl in der aktuellen Saison zugegangen, hätten die beiden Spiele von Eintracht Braunschweig gegen Hannover 96 in jeweils gefüllten Stadien stattgefunden?

Woher stammt überhaupt diese sportliche Aversion? Gilt sie auch auf anderen Gebieten? Ist sie eine neue Erscheinung?

Wie gingen die Städte Braunschweig und Hannover in früheren Jahrhunderten miteinander um, wie die welfischen Fürstentümer in denen die Städte lagen.

Jürgen Gansäuer beschäftigt sich seit Jahren mit diesem Phänomen. Passend zum 75-jährigen Landesjubiläum am 1. November wird er ein Buch zum Thema vorlegen. So viel sei bereits jetzt mitgeteilt: Der Autor hält überraschende Antworten parat.

 

Wir bitten um Anmeldung bis Montag, 12. April 2021, unter: FHM@Hannover-Stadt.de

Sie erhalten dann den entsprechenden Link am Dienstag 12. April.

Johann Heinrich Redecker

Dr. Christian Schlöder, Hannover: Neugier und Vorurteil – Beschreibung von Fremden in den Chroniken des hannoverschen Kammerschreibers Johann Heinrich Redecker (1682-1764)

StadtA H, 1 AA 3, Nr. 8288: Johann Heinrich Redecker, Historische Collectanea von der Königlichen und Churfürstlichen Residentz-Stadt Hannover. Bd. 2, S. 949

 

Der Kammerschreiber Johann Heinrich Redecker hat zwei umfangreiche Chroniken hinterlassen: Die zweibändige „Historische Collectanea von der Königlichen und Churfürstlichen Residentz-Stadt Hannover“ und die „Historische und Geographische Collectanea von der uralten Burg und Weichbilde Harpstädt“. Neben den für solche Chroniken typischen Nachrichten aus dritter Hand berichtet Redecker darin auch über persönliche Begegnungen mit fremden Menschen – vom einheimischen Juden über den französischen Geistlichen bis hin zum orientalischen Prinzen. Seine Beschreibungen dieser Begegnungen ermöglichen einen Einblick in die Gedanken- und Gefühlswelt eines frühneuzeitlichen Hofbediensteten, der weder dem Adel noch der akademisch gebildeten Elite angehörte.