Schlagwortarchiv: Naturhistorische Gesellschaft Hannover

Bredenbecker Kalkwerkgelände

Symposium Deister-Bergbau

Eine Kooperation der Naturhistorischen Gesellschaft Hannover mit dem Heimat- Kulturverein Bredenbeck e.V.

Ort: Barsinhausen, Klosterstollengelände , Waschkaue II

In vielen Ortschaften am Deister ist die Kohleförderung ein prägender Faktor in der Sozial- und Ortsgeschichte. Markante Industriedenkmäler wie noch erhaltene Gebäude, Stollen und Schächte zeugen von der einstigen Bedeutung

Aktive Vereine aus Argestorf, Barsinghausen, Bredenbeck, Egestorf und Feggendorf, die sich mit der Geschichte dieser bis über Hannover hinaus bedeutsamen Industrie beschäftigen, wirken mit Vorträgen und Exkursionen an dieser 3 tägigen Veranstaltung mit

In der Gebühr von 42€ sind 3 Mahlzeiten (fleischhaltig) enthalten

 

Fachvorträge (Freitag Abend und Samstag Vormittag)

  • Die Geologie des Deisters
  • Der Steinkohlenbergbau: Überblick  über mehr als 300 Jahre Bergbaugeschichte im Deister
  • Kohle, Kalk und Knigge, der Bredenbecker Bergbau
  • Der Klosterstollen: Mittepunkt des staatlichen Steinkohlenbergbaus am Deister
  • Geschichte der Zeche Antonie in Bantorf
  • Die  Bergwerke bei Egestorf

Exkursionen mit  Einführungen: (Samstag Nachmittag und Sonntag)

  • Zeche Antonie in Bantorf
  • Übertägige Spuren der Bergwerke und Steinbrüche in Egestorf
  • Kniggescher Bergbau im Ost-Deister
  • Fußbefahrung des Klosterstollens

Anmeldung, Auskünfte und komplettes Programm über die VHS Calenberger Land
(05105) – 52 16-0
Barsinghausen@vhs-cl.de

Wandern im Wald

Hans Stolte: Pilzwanderung im Hainwald

Sie sollen vertraut werden mit dem Reich der Pilze und lernen wichtige Pilzarten nach ihren Merkmalen sicher zu bestimmen.

Dauer von 8:30 bis 12:30 Uhr. Kurze Wege

Treffpunkt im Südosten von Hämelerwald (Ort), nördlich der Grundschule, Straße „am Hainwald“, 10 bis 15 Min. Fußweg vom Bahnhof Hämelerwald.

Für Bahnfahrer aus Richtung Hannover: Regionalexpress Ankunft Hämelerwald 8:13 Uhr,
Rückkehr 12:46 Uhr

Organisation und Führung: Hans Stolte

ein verbreiteter, aber wenig häufiger Brut- und Sommervogel

Dr. Annette Richter: Zugvögel am Steinhuder Meer

Organisation und Führung: Dr. Annette Richter

Ebenso wie im Oktober vergangenen Jahres werden wir auf der diesjährigen Exkursion im September sicher zahlreiche Zugvögel – auch Limikolen, Watvögel – vor die Ferngläser bekommen, denn der Zug gen Süden geht wieder los!

 

 

Empfohlen: Fernglas Vergrößerung 10 x 40.

Treffen: 15 Uhr auf dem Parkplatz der ÖSSM (Ökologische Schutzstation Steinhuder Meer, Winzlar),
Ende: Wir nutzen die zweite Tageshälfte bis in die Abenddämmerung hinein.
Anreise mit eig. Pkw;
max. 20 Pers. (Anmeldung, wie immer, erforderlich)

Für Kinder und Jugendliche geeignet.

 

Überrest einer frühmittelalterlichen Wallburg

Dr. Stephan Veil: Zu Schwedenspeicher, Schwedenschanze und heiligem Wagen von Stade

NatUrgeschichtliche Exkursion VI

Gemeinsame Veranstaltung der NGH und des Nds. Landesvereins für Urgeschichte.

Die Fahrt führt an Lagerplätzen im Urstromtal der Elbe entlang, bevor wir die alte Hansestadt Stade erreichen. Die Ausstellung im Schwedenspeicher zeigt einmalige archäologische Funde, wie den heiligen Wagen und den berühmten Dolch von Wiepenkathen.

Der Kirchturm von St. Cosmae bietet einen grandiosen Blick über die Niederelbe. Nicht weit von Stade ist kürzlich eine der ältesten sächsischen Burgen, die sog. Schwedenschanze, ausgegraben worden.

 

Abfahrt 8 Uhr, Rückkehr ca. 19 Uhr.
Zusätzliche Kosten:  18 € (Eintritte und Führungen)

Organisation: Dr. Stephan Veil

Expo-Projekt am Kronsberg

Die Steine im Park der Sinne – Baumaterial, Gestaltungsobjekt, Kunstwerk

Ein Leitmotiv des Parks ist die Wahrnehmung der Anlage mit allen Sinnen. Das ermöglichen verschiedene Erlebnisstationen.

Stein als fester Bestandteil wurde vielfältig eingesetzt. An den Stationen dient er häufig gleichzeitig als Baumaterial und Kunstwerk. Diverse naturbelassene Steine sind Gestaltungsobjekte im Park, einige davon werden wir bei unserem Rundgang näher betrachten.

Treffpunkt: 11 Uhr, Gartenhaus/Café, Eingang Ost (Am Holze);
Anfahrt Linie 1 Richtung Laatzen Haltestelle Park der Sinne (Eingang Süd, Wegweiser zum Eingang Ost beachten.);
Dauer 2 bis 3 Std.

Für Kinder und Jugendliche geeignet

Organisation und Führung:  Michaela Dominik

Hohenzollerschloss in Potzdam

3-tägige Exkursion: Potsdam – die besondere Stadt

Potsdam, die Landeshauptstadt von Brandenburg und Symbol preußischer Geschichte, eingebettet in eine traumhafte Seenlandschaft, ist für 3 Tage unser Ziel.

Dazu gehört eine sachkundige Führung durch den hochkarätigen Wissenschaftspark Albert-Einstein auf dem Telegraphenberg, mit dem GeoForschungs-Zentrum (GFZ), dem Alfred-Wegener-Institut für Polar- und Meeresforschung (AWI), dem Astro-physikalischen Institut Potsdam (AIP) mit dem Albert-Einstein-Turm und dem Potsdam-Institut für Klimaforschung (PIK).
Bei einem Spaziergang durch die malerische Innenstadt von Potsdam lernen wir viele geschichtsträchtigen Bauten und das bekannte Holländische Viertel kennen.  Die Besichtigung von Schloss Sanssouci (Führung) darf natürlich nicht fehlen. Ein Blickpunkt besonderer Art ist der alte Schau- und Versuchsgarten „Garteninsel Karl Foerster“ mit seiner einmaligen Pflanzenwelt.

Auf einem geführten Spaziergang (ca. 4,5 km) von der legendären Glienicker Brücke, entlang der Havel zum Schloss Cecilienhof („Potsdamer Konferenz“), durch das „KGB-Städtchen“ auf dem Pfingstberg mit seinem großartigen Belvedere, weiter durch die exotische Russische Kolonie Alexandrowka zurück zur Altstadt, bekommen wir sicher bleibende Eindrücke. Ein Besuch des Zisterzienserklosters Lehnin und eine Schifffahrt, vorbei an der Schlösserwelt Potsdams, runden unser Programm ab. Natürlich ist auch genügend Zeit zum Bummeln eingeplant.

Kosten: EZ 232 €, DZ 206 € (Busfahrt, Übernachtung im Hotel Markgraf, Halbpension, Führungen, Eintritte, Schifffahrt).
Anzahlung: 100 € bei Anmeldung, Rest bis 17.07.2016. Nichtmitglieder zahlen 30 € Zuschlag.
Bei Abmeldung ohne Nennung einer Ersatzperson später als 8 Wochen vor Abreisetermin wird die Anzahlung einbehalten.

Notruf-Telefon: 0160/3223412.

Organisation und Führung:  Dr. Wolfgang Irrlitz, Dr. Manfred Menning

Naturdenkmal im Wiehengebirge

Dr. Franz-Jürgen Harms: Zwischen Wiehengebirge und Teutoburger Wald

Zwischen Flussgabelung, Saurierfährten, Seekühe und Zahnwale
Haben Sie schon einmal eine Bifurkation (Flussgabelung) gesehen? Bei Melle muss sich das Wasser der Hase entscheiden, ob es in die Weser oder doch weiter in Richtung Ems fließt. Im Wiehengebirge bei Barkhausen hinterließen Dinosaurier ihre Spuren. Sie wurden durch tektonische Einflüsse schräg gestellt. Am Doberg in Bünde/Westfalen und im dortigen Museum werden wir harmlosen Seekühen und räuberischen Zahnwalen begegnen.

Abfahrt 8 Uhr, Rückkehr ca. 18:30 Uhr.
Festes Schuhwerk, Regenschutz, Rucksackverpflegung.
Zwei kleine Wanderungen (max. 3 km).
zusätzliche Kosten:  8 € (Führungen)

Für Kinder und Jugendliche geeignet.

Organisation und Führung: Dr. Franz-Jürgen Harms

Schwanenblume

Dr. Dieter Schulz: Altarme der Aller bei Bierde

Auf dieser Exkursion im Naturraum Weser-Aller-Flachland lernen wir Wasser-, Schwimmblatt-, Ufer- und Sumpfpflanzen kennen.

Einige Arten der Wasserpflanzengesellschaft und der Fließ- und Stillwasserröhrichte der Aller sind stark gefährdet oder gefährdet und stehen auf der Roten Liste. Hierzu gehören so schöne Vertreter wie die Schwanenblume, Sumpf- Wasserfeder, Gelbe Teichrose, Wasserfenchel u. v. a.

Abfahrt 8 Uhr,
Rückkehr ca. 16 Uhr.
Festes Schuhwerk. Regenschutz. Rucksackverpflegung.

Organisation und Führung: Dr. Dieter Schulz

Finie bei Elze

Prof. Dr. Hansjörg Küster: In der „Niedersächsischen Toskana“

Die Finie bei Elze ist ein Bergrücken in einer Landschaft, die auch als „Niedersächsische Toskana“ bezeichnet wird. Die eindrucksvolle Klosterruine Wittenburg bietet einen Blick auf den Leinegraben und die Marienburg. Auf der Finie gibt es Reste von Niederwäldern mit sehr seltenen Pflanzenarten, die bereits in den Bänden 152 und 156 der Naturhistorica vorgestellt wurden. Ein ehemaliger Kirchweg weist artenreiche Gebüsche auf.

Kloster Wülfinghausen, die Marienburg und weitere Sehenswürdigkeiten in der Umgebung werden, soweit die Zeit reicht, besucht. Im Gartencafé von Wittenburg kann eingekehrt werden.

Abfahrt 8 Uhr,
Rückkehr ca. 18 Uhr
Festes Schuhwerk. Rucksackverpflegung.

Organisation und Führung: Prof. Dr. Hansjörg Küster

Mittelalterliches Rathaus

Duderstadt – das mittelalterliche Kleinod im Eichsfeld

Durch das niedersächsische Bergland am Westrand des Harzes erreichen wir die Hauptstadt des Untereichsfeldes. Prägend für das Wirtschaftsleben im Raum Duderstadt ist die Firma für Prothetik Otto Bock. Bei einer Führung lernen wir Planung und Herstellung der Produkte kennen.

Am Nachmittag erleben wir die sehr gut erhaltene mittelalterliche Fachwerkstadt mit 600 Bürgerhäusern, einer Stadtmauer, dem eindrucksvollen Rathaus und den beiden Kirchen St. Cyriakus und St. Servatius. Ein Besuch der größten Karstquelle Norddeutschlands, der Rhumequelle, beendet die Exkursion.

Abfahrt 8 Uhr,
Rückkehr ca. 18 Uhr.
zusätzliche Kosten:  4 € (Stadtführung)
max. 30 Pers.

Organisation: Dr. Wolfgang Irrlitz