Schlagwort-Archive: Naturhistorische Gesellschaft Hannover

Von der Rübe zum Kristallzucker in nur 12 Stunden – Die Zuckerfabrik Nordstemmen

Leitung: Dr. Dieter Schulz und Führung vor Ort

Ort: Nordstemmen

Die Zuckerrübenkampagne findet in den Monaten September bis Januar statt. An 100 bis 120 Tagen werden rund um die Uhr an sieben Tagen in der Woche über 5 Millionen Tonnen Zuckerrüben in den Fabriken der Firma Nordzucker verarbeitet. In dieser Zeit öffnet die Nordzucker Nordstemmen ihre Tore für neugierige Besucher, die dadurch die Gelegenheit bekommen, die Verwandlung der Zuckerrübe zum Kristallzucker direkt im Rahmen einer Werksführung zu erleben.


Buskosten: 25 € für erwachsene Mitglieder / 30€ für erw. Nichtmitglieder
Abfahrt: 8 Uhr; Rückkehr ca. 14 Uhr.
Veranstaltungsnummer: 2018.8

Lüneburg – eine Perle unter den Hansestädten. NatUrgeschichtliche Exkursion VIII

Leitung: Dr. Stefan Veil und Dr. Wolfgang Irrlitz

Ort: Lüneburg

Lüneburg ist die Stadt des Salzes. Seit 1000 Jahren wurde hier Salz gewonnen, und der Handel mit diesem wichtigen Konservierungsmittel bescherte der Stadt eine Blüte im Mittelalter. Die Führung zeigt die mittelalterliche und frühneuzeitliche Architektur dieser Stadt. Grandios die beiden Hauptkirchen, die alten Patrizierhäuser und das Renaissance-Rathaus.
Im 2015 neu eröffneten Museum kann das Faksimile der berühmten Weltkarte von Ebstorf bewundert werden. Die Besichtigung des Klosters Lüne ist ein unbedingtes Muss.


Abfahrt 8 Uhr;  Rückkehr ca. 19 Uhr.
Buskosten: 25 € für erwachsene Mitglieder / 30€ für erw. Nichtmitglieder
Zusatzkosten für Eintritte und Führungen: 20 €.
Veranstaltungsnummer: 2018.7

Von Hexen, Teufeln und romanischen Kirchen im Harzvorland bei Quedlinburg

Leitung: Dr. Wolfgang Irrlitz

Ort: Harzvorland

Von Thale hinauf zum Hexentanzplatz in 454 m üNN. Hexen und Teufel begleiten uns beim Blick zur Rosstrappe und ins Bodetal. In Gernrode bewundern wir eine der schönsten romanischen Basiliken. Das Naturdenkmal „Teufelsmauer“ bei Neinstedt erwartet uns.
Das als Weltkulturerbe geadelte Quedlinburg empfängt uns mit ca. 2000 Fachwerkhäusern, alten Kirchen, Plätzen und der Residenz König Heinrich I.


Buskosten: 25 € für erwachsene Mitglieder / 30€ für erw. Nichtmitglieder

Abfahrt: 8 Uhr; Rückkehr: ca. 19 Uhr.
Festes Schuhwerk, Rucksackverpflegung.

Veranstaltungsnummer: 2018.6

Rundgang über den Stadtfriedhof Engesohde

Leitung: Dr. Peter Schulze

Ort: Hannover-Engesohde

Ältere und jüngere Gräberquartiere und Grabdenkmale, Mausoleen und Kolumbarien lassen den Friedhof zu einem historischen Ort werden. Sie geben Auskunft über den Umgang mit dem Tod und der Trauer und sind aufschlussreiche Zeugnisse für den Wandel der Bestattungskultur vor und nach 1900.


Treffpunkt: Eingangsbereich des Friedhofs, 10 Uhr,
Dauer: ca. 2,5 Stunden.
Kosten: Mitglieder 12 €, Nichtmitglieder 15 €.
Veranstaltungsnummer: 2018.5

1001 Rosenblüte in einem Stadtgarten in Ricklingen

Leitung: Dr. Dieter Schulz

Ort: Hannover-Ricklingen

Rosen – wer kennt sie nicht! Wildrosen, Bodendecker-, Zwerg-, Beet- und Strauchrosen erklären sich fast von selbst. Aber was z. B. sind Polyantha-, Floribunda-, Rambler- und Englische Rosen? Wann ist eine Rose eine Kletterrose? Wo liegt der Ursprung der Rosen? Das Europa Rosarium Sangerhausen kultiviert ca. 8000 Rosensorten. An ca. 80 Sorten inklusive der Giganten unter den Kletterrosen erfahren Sie viel Interessantes – und danach ein Glas Prosecco!


Kosten: Mitglieder 7 €, Nichtmitglieder 10 €.
Anreise mit eigenem Pkw oder öffentlichen Verkehrsmitteln.

Treffpunkt: Nordfeldstraße 33/35, Hofeingang; 11 Uhr; max. 20 Personen.
Veranstaltungsnummer: 2018.4

Geest, Marsch, Watt und Meer – Nordsee, Weser und Elbe bei Cuxhaven

Leitung: Prof. Dr. Hansjörg Küster

Ort: Cuxhaven

Der größte Teil der Nordseeküste ist anders geformt als viele Küsten der Welt. Felsküste gibt es nur auf Helgoland. Die Nordsee grenzt an feine, lockere Ablagerungen aus dem Eiszeitalter. Nur an wenigen Stellen stößt das Meer an Moränen. Eine davon ist die der Altenwalder Geest südlich Cuxhaven. Von den Geestküsten wird seit Jahrtausenden feines Material abgetragen und andernorts wieder abgelagert. Feine Sedimente lagerten sich in Landschaften ab, die uns heute als Watt, Salzwiese oder Marsch begegnen. Es gibt Nordsee- und Flussmarschen, die bei Cuxhaven aneinander grenzen. Der Untergrund der Wurster und der Hadelner Marsch besteht aus Meeres- und Flussablagerungen. Die Landschaften, die ökologischen Gegebenheiten, die Vegetation – und auch kulturgeschichtlich bedeutende Orte werden vorgestellt. An kaum einem anderen Ort kann so gut deutlich gemacht werden, wie Bedingungen der Natur und der Kultur zusammenhängen. Die Marschbauern wurden reich – letztlich dadurch, dass mikroskopisch kleine Algen im Wattenmeer mehr Kohlenstoffverbindungen aufbauen als die Bäume im tropischen Regenwald. Die Feddersen Wierde im Land Wursten ist die am besten untersuchte Wurt. Auf diesem künstlichen Hügel lebten Menschen bereits zur Römischen Kaiserzeit. Im Mittelalter wurden prachtvolle Kirchen errichtet.


Kosten: 265 € in EZ, 245 € in DZ (inkl. Bus, Übernachtung, Halbpension, Lunchpaket, Eintritte und Führungen).
Anzahlung bei Anmeldung 100 €, Rest bis 15.05.2018. Nichtmitglieder 30 € zusätzlich.
Abfahrt: 8 Uhr,
Rückkehr: 17.06. ca. 19 Uhr. Festes Schuhwerk.

Veranstaltungsnummer: 2018.3

Nachhaltiges Bauen mit Naturwerksteinen am Beispiel der Hildesheimer Innenstadt

Leitung: Dr. Gunther Aselmeyer, Dr. Annette Richter

Ort: Hildesheim

Naturwerksteine beherrschen das Bild der Stadt. Sie sind wesentliche Bestandteile auch der modernen Architektur. Traditionelle und moderne Bau- und Dekorationsgesteine im Stadtbild werden vorgestellt und miteinander verglichen. Historische Bedeutung, Anwendungseignung und Beständigkeit gegenüber Witterungseinflüssen werden erläutert, die Herkunft und nachhaltige Beschaffung berücksichtigt.


Kosten: Mitglieder 7 €, Nichtmitglieder 10 €.
Anreise mit eigenem Pkw oder öffentlichen Verkehrsmitteln.
Treffpunkt: Hildesheim, Domhof, Dom, Westwerk: 10 Uhr,
Dauer: 3 bis 4 Stunden, max. 30 Personen.

Veranstaltungsnummer: 2018.2

 

Findlingseinweihung auf dem Deistertag 2018

Vor einiger Zeit hat ein Mitglied der Naturhistorischen Gesellschaft Hannover auf dem Deisterkamm einen eiszeitlichen Findling entdeckt, der in der Fachwelt einiges Aufsehen erregte. Es ist der erste Hinweis darauf, dass der Deister während der Eiszeit komplett von Eis überdeckt war. Noch nie zuvor wurde auf dieser Höhe ein Stein gefunden, der mit Sicherheit von einem Gletscher dort abgelagert wurde. Der 100 kg schwere Findling wurde mit dem Eis aus Südschweden bis dorthin transportiert und deshalb „Schweden-Findling“ getauft.

Der zum Naturdenkmal erklärte Stein wurde in unmittelbarer Nähe des Fundorts  auf einem Naturstein-Sockel verankert und eine Informationstafel aufgestellt.

 

Während des Deistertags am 6. Mai wird dieses NGH-Projekt offiziell eingeweiht.

  • Führungen von 12 – 16 Uhr
  • Offizieller Einweihungsakt um 14 Uhr

Anfahrt: Zum Nordmannsturm gelangt man zu Fuß, z. B. vom Parkplatz am Nienstedter Pass. Dieser Parkplatz kann mit dem PKW angefahren oder ein stündlich abfahrender Shuttle-Bus vom Egestorfer Bahnhof bis zum Pass genutzt werden. Das Haltestellen-Häuschen steht direkt am Parkplatz.

Achtung: Aus Hannover kommen gibt es wegen Gleisbauarbeiten einen Schienenersatzverkehr bzw. eine Umleitungsempfehlung der Bahn (Fahrt über Hannover – Haste – direkt weiter als Linie S1 am Deister entlang nach Egestorf)

Bueckeburger Schloss

Bückeburg – Die Residenz der Fürsten von Schaumburg-Lippe

Leitung: Dr. Wolfgang Irrlitz

Ort: Bückeburg

Bückeburg ist eines der besten Beispiele für die Baukunst der Weser-Renaissance. Führungen und Besichtigungen zeigen uns die Schönheiten dieser Stadt: Das fürstliche Schloss derer von Schaumburg-Lippe, prächtig gestaltete Stadtkirche, Rathaus, Mausoleum, Marstall-Museum und fürstliche Reitschule sind eindrucksvolle Zeugen dieser Bauepoche. Eine Kaffeepause zwischendurch oder am Ende der Exkursion ist eingeplant.


Buskosten: 25 € für erwachsene Mitglieder / 30€ für erw. Nichtmitglieder
Zusatzkosten: 10 € für Eintritte und Führungen.
Abfahrt: 8 Uhr, Rückkehr: ca. 18 Uhr.
Rucksackverpflegung.

Veranstaltungsnummer: 2018.1

Prof. Dr. Dieter Steinhagen: Fisch aus Aquakulturen – Ein Lebensmittel der Zukunft?

Fisch aus Aquakulturen – Ein Lebensmittel der Zukunft?

 

Prof. Dr. Dieter Steinhagen (Hannover)

 

Fisch mit seinem hohen Anteil an leichtverdaulichem Protein und ungesättigten Fettsäuren spielt in der gesunden Ernährung eine große Rolle. Auch in gering entwickelten Ländern kommt Fisch bei der Bekämpfung von Mangelernährung große Bedeutung zu. Der steigende Bedarf an Fisch kann durch Fischerei nicht mehr gedeckt werden. Ist Aquakultur die Methode der Wahl? Welche Auswirkungen auf Naturräume hat sie und welche Leistungen erbringt sie?