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Vier Tage in der Oberlausitz

Leitung: Dr. Wolfgang Irrlitz

Ort: Oberlausitz

Die Oberlausitz, eine leider zu wenig bekannte Region am Dreiländereck Deutschland, Polen und Tschechien, ist das Ziel unserer Exkursion. Im Mittelpunkt stehen die durch gute Zeiten im Mittelalter geprägten Städte Görlitz, Bautzen und Zittau mit ihren einmalig schönen Stadtbildern. Die Fahrt geht durch eindrucksvolle Landschaften im Lausitzer Bergland mit alten Vulkanen, dem tief eingeschnittenen Flusstal der Neiße, dem Naturpark des Zittauer Gebirges und ganz jungen guten rekultivierten Braunkohlentagebauen. Einen Besuch wert ist ebenso ein Ort mit eindrucksvollen Zeugnissen der verschiedenen Eiszeiten – der Lausitzer Findlingspark Nochten. Zum kulturellen Erbe einer langen Geschichte gehört auch der Besuch der ältesten deutschen ohne Unterbrechung bestehenden Zisterzienser-Abtei St. Marienthal und der sehenswerten Herrnhuter- Sterne-Manufaktur. Zum Nachdenken zwingt die Besichtigung der Stasi-Gedenkstätte in Bautzen. Ein ausgewählt schönes und ruhig gelegenes Hotel am Stadtrand von Görlitz lädt nach jedem erlebnisreichen, aber stressfreien Tagesablauf zum Entspannen auf der Terrasse ein.


Kosten: pro Person € 346 im EZ, € 298 im DZ (inkl. Busfahrt, 3 Hotel-Übernachtungen mit Halbpension, Führungen und Eintritte, eine Fahrt mit der Schmalspurbahn ins Zittauer Gebirge, Lunchpaket am letzten Tag). Anzahlung bei Anmeldung € 100, Rest bis 15.07.2019. Nichtmitglieder zahlen € 30 zusätzlich.

Abfahrt: Do., 7 Uhr, Rückkehr So., ca. 19 Uhr.

Veranstaltungsnummer: 2019.8

Garbsen: Ziegeleien und Fossilien

Vortrag von Dr. Franz-Jürgen Harms: Berenbostel und Osterwald – Zentren der Ziegelindustrie und Fundorte von Fossilien

Bei seinem Vortrag im Garbsener Ratssaal erläutert der Geologe Dr. Harms den Zusammenhang zwischen der Ziegelindustrie von Berenbostel und Osterwald und erdgeschichtlich bedeutenden Funden. Außerdem widmet er sich der wirtschaftlichen Bedeutung der Garbsener Ziegeleien und zeigt dabei unter anderem mehrere dreidimensionale Bilder.

Zusammen mit einem Freund machte der Schüler Franz-Jürgen Harms im Herbst 1969 einen besonderen Fund: Reste eines rund 130 Millionen Jahre alten Fischsauriers. Etwa vierzig Wirbel und andere Knochenfragmente des an einen Delfin erinnernden Tieres lagen im Böschungsbereich der Tongrube Kastendamm. Auch Fragmente der bislang ältesten bekannten Meeresschildkröte wurden auf heutigem Garbsener Stadtgebiet ausgegraben.

Diese und weitere Funde sowie Spannendes zur Geschichte der Ziegeleien wird Herr Dr. Harms während seines Vortrags im Bild vorstellen.