Einsteins Gravitationswellen – Wir können das dunkle Universum hören
Arten im Garten – Hausgärten als Rückzugsräume der Biodiversität
Jann Wübbenhorst (Bleckede)
Seit vielen Jahren ist europaweit ein dramatischer Rückgang der Artenvielfalt zu beobachten. Besonders bedrohlich, doch oft wenig beachtet ist die Situation bei vielen Insektenarten. Durch blütenreiche Naturgärten lässt sich dieser Entwicklung nur bedingt entgegenwirken. Gartenbesitzer können jedoch für erstaunlich viele Arten ein Refugium schaffen, das als „kleines Paradies vor der Haustür“ Erholung mit Naturerlebnis verbinden kann.
Das Töpferdorf Fredelsloh ist noch ein Geheimtipp. Schon im 13. Jahrhundert entwickelte sich eine internationale Keramikindustrie: Töpferwaren von hier wurden im gesamten Ostsee-Raum bis nach Nowgorod und in vielen Hansestädten angeboten. Hochwertige Tone ließen besonders dünnes Drehen von Gefäßen und sehr hohe Brenntemperaturen zu.
Die Geschichte der Keramik ist im KERAMIK.UM dargestellt. Wir besuchen Tonvorkommen und einen nachgebauten Töpferofen aus der Gotik. Von der Klosteranlage Fredelsloh ist heute im Wesentlichen die Kirche mit ihrer Zweiturmfassade erhalten. Einkehr möglich.
Kosten: Mitglieder 30 €, Nichtmitglieder 35 €.
Bei Berenbostel (Stadt Garbsen) waren vor dem 1. Weltkrieg bis zu 6 Ziegeleien in Betrieb, deren Tongruben wichtige Fundpunkte für Fossilien – auch von Meeressauriern – aus der Unterkreide-Zeit waren. Die Brelinger Berge sind im wahrsten Sinne des Wortes hervorragende Zeugen der Vergletscherung während der vorletzten Kaltzeit. Wir machen uns auf den Weg, um zu sehen, was Mensch und Natur uns hier hinterlassen haben.
Festes Schuhwerk, Regenschutz, Rucksackverpflegung. Drei kleine Wanderungen (max. 5 km).
Kosten: Mitglieder 25 €, Nichtmitglieder 30 €.
Die 4-tägige Exkursion führt uns in die älteste Stadt Deutschlands und ihr schönes Umland, an die Stätten der damaligen Hauptstadt des römischen Imperiums.
Wir werden geführt zu den Weltkulturerbe-Orten, u. a. Porta Nigra, Konstantin-Basilika, Kaiserthermen, das römische Amphitheater und in die älteste Bischofskirche Deutschlands mit ihrer abwechslungsreichen 1650 Jahre währenden Baugeschichte. Das kurfürstliche Palais mit seinem Palastgarten und das Landesmuseum mit dem größten jemals gefundenen römischen Goldschatz sind weitere Exkursionspunkte.
Wir fahren durch die vom Weinbau geprägten Flusslandschaften von Saar und Mosel, vorbei an alten Städten wie Saarburg und Mettlach (hier ist ein Besuch der berühmten Keramikfabrik Villeroy und Boch vorgesehen) und weiter zum Naturwunder der großen Saarschleife bei Orscholz und zur römischen Großvillenanlage bei Nennig mit dem größten Mosaikfußboden nördlich der Alpen.
Obermosel und Sauer als Grenzflüsse zwischen Deutschland und Luxemburg begleiten uns auf unserer Fahrt nach Echternach, der ältesten Stadt Luxemburgs.
Zu unserer Exkursion gehören außerdem eine Weinbergswanderung, eine Weinprobe mit regionstypischen Weinen und eine Schifffahrt auf der Mittelmosel.
Kosten: DZ 358 €, EZ 417 € (inkl. Busfahrt, 3 Übernachtungen im 4-Sterne-Hotel mit HP, Weinprobe, Führungen, Eintritte, Bootsfahrt, Lunchpaket). Nichtmitglieder 30 € Zuschlag.
Anzahlung: 100 € bei Anmeldung, Rest bis 15.07.2017.
Der Deister ist heute eines der wichtigsten Naherholungsgebiete und über Jahrhunderte Rohstoffquelle für Hannover gewesen. Der Mensch hat aber schon seit der Steinzeit Spuren auf und am südlich der Landeshauptstadt gelegenen Höhenzug hinterlassen.
Wir wollen uns auf einer Wanderung mit der Geschichte des Deisters beschäftigen. Die Strecke führt vorbei an zwei frühmittelalterlichen Fluchtburgen (Heisterburg, Wirkesburg) und Zeugen der bergbaulichen Tätigkeiten auf Sandstein und Kohle aus den vorangegangenen 200 Jahren. Auch Aspekte der forstwirtschaftlichen Nutzung werden angesprochen.
An- und Rückreise mit Privat-Pkw.
Treffpunkt 10:30 Uhr, Waldparkplatz Feggendorf am oberen Ende der Deisterstraße.
Ganztagswanderung (ca. 12 km), ca. 250 Höhenmeter. Eine Besichtigung des Feggendorfer Stollens ist eingeplant.
Rucksackverpflegung. Witterungsangepasste Kleidung und festes Schuhwerk erforderlich.
Kosten: Mitglieder 11 €, Nichtmitglieder 13 €.
Von der Holzmühle (Parkplatz, 152 m üNN) mit Besichtigung des Aufschlusses im Steinbruch, weiter mit dem PKW (3,5 km) zur Wolfsbuche (Parkplatz, 271 m üNN). Von dort zu Fuß (ca. 3 km bergauf) zum sogenannten Wilhelmsblick (350 m üNN). Anschließend bergab (ca. 5 km) über Homeisters Loch (268 m üNN) und Hallermunds Kopf (218 m üNN) zum Jagdschloss Springe (115 m üNN).
Technischer Ablauf: Anreise mit PKW zur Holzmühle (Parkplatz). Maximal 30 Personen, 7 Fahrzeuge. Weiterfahrt zum Parkplatz Wolfsbuche, anschließend Bergwanderung (siehe oben) zum Jagdschloss. Ein Shuttle-Bus bringt die Fahrer (max. 7) zurück zum Parkplatz Wolfsbuche. Rückführung der Fahrzeuge zum Jagdschloss, dort gemütlicher Ausklang. Anschließend Rückfahrt.
Treffpunkt: 10 Uhr Parkplatz Holzmühle.
Rückfahrt vom Jagdschloss: ca. 16:30 Uhr.
Kosten: Mitglieder 5 €, Nichtmitglieder 7 €.
Themen der Exkursion werden sowohl ausgewählte Gruppen paläontologisch relevanter Vögel sein, die unter biomechanischen Aspekten beobachtet werden (Laufverhalten: Fährtenbildungs-Analogon), als auch biologisch besonders interessante Gruppen, die Schwerpunkte der Zucht- und Erhaltungsprogramme des Vogelparks sind.
Die Weitläufigkeit des Parks erfordert eine gewisse Laufkondition!
Mittagspause ca. 1 Std.
Mit dem Wachsen der Städte im 19. Jahrhundert waren aus Ton gebrannte Ziegel als tragfähiges und dauerhaftes Baumaterial sehr gefragt. So entstanden in Deutschland vielerorts Ziegeleien, die inzwischen aber hochtechnisierten Werken weichen mussten. Im Ziegeleimuseum Lage werden wir einen gut erhaltenen „Ringofen“ besichtigen und viel über das schwere Leben der „Wanderziegler“ erfahren. Für das Mittagessen empfiehlt sich das Museums-Restaurant „Tichlerstoben“ (Zieglerstuben). Danach folgt eine Stadtführung durch die alte Hansestadt Lemgo mit ihren Fachwerkhäusern, dem Hexenbürgermeisterhaus und dem Junkerhaus.
Kosten: Mitglieder 32 €, Nichtmitglieder 37 €.