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Prof. Dr. Jörg Mutterlose – Leben und Sterben in der Treibhauswelt der Kreidezeit

Vortrag: Prof. Dr. Jörg Mutterlose (Bochum)

Die erdgeschichtliche Epoche der Kreidezeit vor 145 bis 66 Millionen Jahren, deren Gesteine im Großraum Hannover weitflächig verbreitet sind, war durch globale Treibhausweltbedingungen gekennzeichnet. Diese Umweltverhältnisse mit deutlich höheren CO2-Konzentrationen als heute (> 1000 ppm), fehlenden Polkappenvereisungen und extrem hohen Meeresspiegelständen werden als ein mögliches Szenario für die zukünftigen klimatischen Bedingungen auf unserer Erde angesehen. Die Strukturen der damaligen Ökosysteme und die Rolle der Dinosaurier, die an der Spitze der Nahrungskette standen, werden angesprochen.


Wichtiger Hinweis: Ohne Anmeldung ist eine Teilnahme nicht möglich!

ABGESAGT – Prof. Dr. Jörg Mutterlose: Leben und Sterben in der Treibhauswelt der Kreidezeit

ABGESAGT!
Leben und Sterben in der Treibhauswelt der Kreidezeit

 

Prof. Dr. Jörg Mutterlose (Bochum)

DIESE VERANSTALTUNG MUSSTE LEIDER ABGESAGT WERDEN!

Die erdgeschichtliche Epoche der Kreidezeit vor 145 bis 66 Millionen Jahren, deren Gesteine im Großraum Hannover weitflächig verbreitet sind, war durch globale Treibhausweltbedingungen gekennzeichnet. Diese Umweltverhältnisse mit deutlich höheren CO2-Konzentrationen als heute (> 1000 ppm), fehlenden Polkappenvereisungen und extrem hohen Meeresspiegelständen werden als ein mögliches Szenario für die zukünftigen klimatischen Bedingungen auf unserer Erde angesehen. Die Strukturen der damaligen Ökosysteme und die Rolle der Dinosaurier, die an der Spitze der Nahrungskette standen, werden angesprochen.

 


Wichtiger Hinweis: Ohne Anmeldung ist eine Teilnahme nicht möglich!

Bitte melden Sie sich für die Teilnahme an von Ihnen gewünschten Vorträgen an: vorzugsweise per E-Mail: info@n-g-h.org, alternativ telefonisch unter 0511/9807-871. Weitere Teilnahmehinweise finden Sie unter Hinweise zu NGH Vorträgen im Winter 20/21

Dr. Alexander Gehler: Die Fossillagerstätte Willershausen – Fenster in die präglaziale Vergangenheit Niedersachsens

Die Fossillagerstätte Willershausen – Fenster in die präglaziale Vergangenheit Niedersachsens

Dr. Alexander Gehler (Göttingen)

Die international berühmte Fossillagerstätte Willershausen ist im späten Pliozän durch einen Erdfall entstanden, in dem sich ein kleiner See bildete. Durch besondere Bedingungen haben sich die Organismen, die in und um dieses Gewässer lebten in dessen Sedimenten außergewöhnlich gut erhalten. Die meisten Fossilien stammen von Insekten und Pflanzen.

Dr. Michael Wuttke: Grube Messel – Fossilfundstätte und UNESCO-Weltnaturerbe

Grube Messel – Fossilfundstätte und UNESCO-Weltnaturerbe

Dr. Michael Wuttke (Darmstadt)

 

Die Fossillagerstätte Grube Messel bei Darmstadt gibt Einblicke in ein tropisches Ökosystem von vor ca. 48 Mio. Jahren. Überliefert sind in Ablagerungen eines fossilen Maarsees Tiere und Pflanzen des Landes und des Sees. Sie erlauben aufgrund ihrer vollständigen Erhaltung Rekonstruktionen von Fell- und Gefiederfarben. Überlieferte Magen- und Darminhalte geben Auskunft über letzte Mahlzeiten, Stuten mitsamt erhaltenem Fötus weisen Beziehungen zu heutigen Pferden auf.