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Römische Städte in Germanien: Köln, Waldgirmes, Tulifurdum (?)

7. März | 14:00 Uhr15:30 Uhr
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Waldgirmes, Forum, Foto: Wikimedia Commons, gemeinfrei

Die antike Zivilisation war eine urbane Kultur. Das Römische Reich bestand aus einem Patchwork-Teppich aus Stadtterritorien, die die Infrastruktur für ein „zivilisiertes“ Leben bereit stellten. Etablierte politische Strukturen nach dem Vorbild Roms einschließlich der Rechtspflege ermöglichten einträgliche Geschäfte und boten Sicherheit. Außerdem fanden sich in den Städten einige Annehmlichkeiten wie Thermen, (Amphi-)Theater, Arenen.

Der germanischen Kultur war das Leben in Städten fremd. Es entsprach nicht ihrer Wirtschafts- und Lebensweise. Also gründete Rom Städte in den von ihnen eroberten Gebieten. Am Rhein z.B. Köln, der als zentraler Ort des Kaiserkultes für alle Germanen gedacht war. Laut Cassius Dio begann man auch weit entfernt vom Rhein mit der Anlage von Städten. Historiker nahmen diese Aussage lange nicht ernst.

Inzwischen fand man solche Städte: Waldgirmes hatte ein römisches Forum mit einer überlebensgroßen Reiterstatue (des Augustus?). Bei Marktbreit fanden sich ebenfalls Überreste einer urbanen Struktur. Gab es noch mehr? Es sind eine Reihe antiker Ortsnamen für Germanien überliefert. Aber wo lagen die Orte? Wo z.B. lag die Furt Tulifurdum? An welchem Fluss? 

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