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SUMMARY:Die Antike lebt - Spätantikes Zeremoniell und sein Fortleben bis heute
DESCRIPTION:Augustus verschleierte seine Herrschaft mit dem Narrativ\, er sei nur ein primus inter pares. Natürlich wusste jeder\, dass er der mit Abstand mächtigste Senator war. Der Umgang mit dem Imperator entsprach daher weitgehend dem eines führenden Senators mit seinen Standesgenossen und Klienten. Etwa 200 Jahre lang änderte sich an diesem Herrschaftskonstrukt nichts\, wobei die Sonderstellung des Kaisers völlig außer Frage stand. \nWas änderte sich im 3. Jahrhundert und warum? Das Hofleben des Kaisers Elagabal hatte Vorbilder aus dem hellenistisch/persisch/altorientalischen Bereich\, die Rom immer strikt abgelehnt hatte. In der 2. Hälfte des 3. Jahrhunderts etablierte dann Kaiser Diocletian ein verbindliches Hofzeremoniell. Ein mehr oder minder ungezwungener Umgang mit dem Kaiser war jetzt gar nicht mehr denkbar\, denn alles am Kaiser war nun sacrum oder divum. \nUns ist diese Betonung autokratischer Macht eher fremd geworden. Aber in Byzanz hatte sie bis zur Eroberung der Stadt im Jahre 1453 n. Chr. Bestand. Im Westen des Römischen Reiches wurde dieses Zeremoniell bis zur Absetzung des letzten westlichen Kaisers Augustus Romulus 476 n. Chr. fortgeführt. \nIst das kaiserliche Hofzeremoniell nun tot? Nein\, denn vieles wurde von der römischen Kirche übernommen und bis heute bewahrt. Die dem Kaiser vorbehaltene Farbe Purpur wurde zum Kennzeichen der Päpste und Kardinäle. Die Prostration gehört zur katholischen Priesterweihe. Dieses und mehr lebt fort. Nur\, dass sie aus dem spätantiken Hofzeremoniell entwickelt wurden\, ist uns oft nicht mehr bewusst.
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SUMMARY:„Hoch hinaus – mal geplant\, mal gebaut“
DESCRIPTION:Michael Krische erinnert an Hochhausprojekte der 70er Jahre rund um die City \nDas Ihme-Zentrum ist inzwischen 50 Jahre alt. Aber der riesige Betonkomplex an der Ihme war nur eines von mehreren Hochhausprojekten\, die in Hannover in den 1970er Jahren entstehen sollten.\nDie im Jahr 1970 erschienene Broschüre „Zur Diskussion Innenstadt“ der städtischen Bauverwaltung sah mehrere Hochhaus-Großkomplexe rund um die Innenstadt vor: am Steintor\, am Raschplatz\, am Aegi und für das Regierungsviertel am Waterlooplatz. Verwirklicht wurde dann nur das 91 Meter hohe Hochhaus Lister Tor der Utrechter Firmengruppe Bredero am Raschplatz. Außerdem noch das Kröpcke-Center im Zentrum\, ursprünglich geplant als Gemeinschaftswarenhaus des Einzelhandels.\nUnser Vorstandsmitglied Michael Krische hat 40 Jahre lang die Entwicklung der Stadt als Zeitungsredakteur begleitet. Er erinnert an aus heutiger Sicht unglaublich erscheinende Vorhaben der Zeit vor 50 Jahre. \nMaximal 20 Personen! Ort: Hannover Kiosk\, Karmarschstraße 40 \nAnmeldungen unter: veranstaltungen@ein-stueck-hannover.de \nFür Mitglieder des Freundeskreises ist diese Veranstaltung kostenlos. Gäste bitten wir um eine Spende von ca. 5 Euro
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SUMMARY:„Es ist das ganze Unglück der Menschheit…“: Doppel-Buchvorstellung zu Theodor Lessing mit Dr. Rainer Marwedel im Zeitzentrum Zivilcourage
DESCRIPTION:Dr. Rainer Marwedel stellt im Zeitzentrum Zivilcourage den neuesten Band seiner Edition der kleinen Schriften Lessings\, ›Chaos und Irrsinn‹\, mit Texten aus den Jahren 1921 bis 1923 sowie seine 2024 im Wallstein Verlag neu aufgelegte Biographie über Theodor Lessing vor. \nTheodor Lessing (1872 bis 1933) verbrachte den größten Teil seines Lebens in seiner Geburtsstadt Hannover. Seine beiden philosophischen Hauptwerke heißen: ›Europa und Asien‹ und ›Geschichte als Sinngebung des Sinnlosen‹. 1923 bis 1933 publizierte Lessing zahlreiche Artikel\, Aufsätze\, Feuilletons und Glossen; Mitte der zwanziger Jahre ist er als Philosoph und Publizist allseits bekannt. Es ist ein warnender Artikel über den Kandidaten für das Amt des Reichspräsidenten\, Paul von Hindenburg\, der ihn in den Augen der Republikfeinde berüchtigt macht und zu einer antisemitischen Kampagne gegen ihn führt. So wird er gezwungen\, 1926 auf sein Lehramt an der Technischen Hochschule Hannover zu verzichten. Ende August 1933 wird er von zwei gedungenen Mördern in seinem Exil in Marienbad ermordet. \nDie Veranstaltung ist eine Kooperation des Stadtarchivs Hannover mit dem Zeitzentrum Zivilcourage. \n»Es ist das ganze Unglück der Menschheit\, daß immer die verkehrten Leute tugendhaft sind«. Aus Theodor Lessings Leben und Werk.  \nVortrag und Lesung von Dr. Rainer Marwedel \n 
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SUMMARY:Dr. Nadja Wischmeyer\, Niedernwöhren: Eine Universität im Dienst des Krieges. Die TU Clausthal in der NS-Zeit
DESCRIPTION:Spätestens im Ersten Weltkrieg kam die Forderung auf\, militärische Bedürfnisse und wissenschaftliche Forschungen miteinander zu verzahnen. In natur- und technikwissenschaftlichen Großforschungseinrichtungen und angeschlossenen Instituten wurde eine enge Zusammenarbeit mit den Vertretern und Institutionen der Wissenschaft\, der Technik und der Wirtschaft koordiniert. Die Bergakademie Clausthal hatte\, insbesondere im Zweiten Weltkrieg\, intensive Forschungsbeziehungen und personelle Verflechtungen zu einem dieser Forschungsinstitute und beherbergte die Institution sogar zeitweise in ihren Räumlichkeiten.
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LOCATION:Niedersächsisches Landesarchiv Hannover\, Am Archiv 1\, Hannover\, Niedersachsen\, 30169\, Deutschland
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SUMMARY:CO2 Speicherung (CCS) – Potenziale in der deutschen Nordsee
DESCRIPTION:Vortrag von Dr. Gabriela von Goerne (BGR)\nNiedersächsisches Landesmuseum Hannover\, Willy-Brandt-Allee 5\, Vortragssaal\nAbscheidung und Speicherung von Kohlendioxid (CO2) in tiefen geologischen Formationen (CCS) unterstützt den Klimaschutz. CCS soll schwer vermeidbare industrielle Emissionen reduzieren.  Die BGR bearbeitet Fragen zu Speichermöglichkeiten und -prozessen\, sowie zu deren Sicherheit und Überwachung. Hier wird am Beispiel der dt. Nordsee ein Überblick zu diesem Thema gegeben.
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LOCATION:Niedersächsisches Landesmuseum Hannover\, Willy-Brandt-Allee 5\, Hannover\, 30169\, Deutschland
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