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SUMMARY:Kornkammer der Legionen? Landwirtschaft im Römischen Reich zwischen Köln und Kanalküste
DESCRIPTION:Ägypten war die Kornkammer des antiken Rom. Wo aber befand sich die Kornkammer für die Römer an Rhein und Lippe? \nWar es eventuell das Gebiet\, in dem sich ein fruchtbarer Lössboden wie ein langes Band von Köln bis zum Ärmelkanal erstreckte? Ausgrabungen in diesem Landstrich deuten hin auf eine florierende Landwirtschaft\, die eine Überschussproduktion anstrebte. Sie trug anscheinend erheblich zur Getreideversorgung des Militärs und der Zivilbevölkerung bei. Zusätzlich bediente sie mit weiteren Produkten einen Absatzmarkt\, der sich über die Grenzen von vier EU-Staaten erstreckte. Manche Gutshöfe erreichten enorme Ausmaße und boten den Besitzern erstaunlichen Komfort. Einige Grundrisse dieser Anwesen erscheinen wie Vorbilder für Residenzen des Adels im Zeitalter des Barock.  \nWir gehen auf Spurensuche in einer römischen Landschaft\, die zu lange von der Geschichtsschreibung vernachlässigt wurde. \nReferent: Ralf Mußinghoff (Augustus Gesellschaft e. V.)
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SUMMARY:Ikonische Bauten der Nachkriegsarchitektur: Drei Museen – ein Architekturrundgang
DESCRIPTION:Mit den Neubauten des Museums August Kestner\, des Historischen Museums und des Sprengel Museums entstanden zwischen 1958 und 1979 drei bedeutende Museumsbauten in Hannover. Sie sind nicht nur wichtige Bestandteile der kulturellen Infrastruktur der Stadt\, sondern überzeugende Beispiele sehr unterschiedlicher räumlicher und architektonischer Vermittlungsansprüche. \nAuf dem rund dreistündigen Rundgang erläutert uns Dr. Frank Seehausen\, Städtische Denkmalpflege\, die baulichen Qualitäten der Häuser. \nMaximal 20 Personen\nMitglieder haben Vorrang\, Anmeldung bis 4. August\n\nTreffpunkt: 17 Uhr im Museum August Kestner\, Fortsetzung 18 Uhr am Historischen Museum Hannover und 19 Uhr im Sprengel Museum \nAnmeldungen bitte per E-Mail an: veranstaltungen@ein-stueck-hannover.de  \nFür Mitglieder der „Freunde des Historischen Museums“ ist die Teilnahme kostenfrei.\nGäste bitten wir um eine Spende von 5\,- Euro.
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SUMMARY:Gent\, Antwerpen\, Brügge – Geschichte\, Kunst und Architektur
DESCRIPTION:Die Geschichte Flanderns ist besonders durch seine wirtschaftliche Blüte\, die kulturelle Bedeutung\, die politischen Konflikte und die sprachlichen sowie kulturellen Unterschiede geprägt. Diese Vielfalt macht die Region zu einem faszinierenden Bestandteil der europäischen Geschichte. Besonders bemerkenswert ist die Kunstgeschichte\, da Flandern die Heimat von weltberühmten Malern wie Jan van Eyck\, Hieronymus Bosch\, Pieter Bruegel dem Älteren und Peter Paul Rubens war. \nMit Brügge\, Gent und Antwerpen besitzt Flandern eine Städtelandschaft\, die auf dem europäischen Kontinent ihresgleichen sucht. Wir werden uns während einer siebentägigen Reise mit deren Geschichte\, Kunst und Architektur vom Mittelalter bis zur Gegenwart beschäftigen: \nBrügge war im 12. und 13. Jahrhundert ein wichtiger Handelsplatz und Bischofssitz. Im Spätmittelalter war die Region um Brügge eines der Zentren der Textilindustrie und des Fernhandels in Europa. Das Hansekontor in Brügge war das wirtschaftlich bedeutsamste der vier Kontore der Hanse. In der Stadt residierten zeitweise die Herzöge von Burgund\, unter deren Herrschaft Brügge zu einer der wirtschaftlich und kulturell reichsten Städte im damaligen Europa wurde. Die Altstadt ist umgeben von Kanälen und von Wallanlagen\, auf denen Windmühlen stehen. Da Brügge nie durch Kriege oder großflächige Brände zerstört wurde\, sind mittelalterliches Stadtbild und historische Gebäude sehr gut erhalten. \nGent entstand aus keltischen Ansiedlungen im Gebiet der Mündung der Leie in die Schelde. Im Mittelalter entwickelte sich Gent zu einem wichtigen Handelszentrum und war bekannt für die Produktion von Stoffen wie Leinen und Wolle. Die Stadt spielte eine wichtige Rolle im burgundischen Reich und war im 16. Jahrhundert ein Hort des Protestantismus. Im Hof ten Walle\, dem späteren Prinzenhof\, wurde am 24. Februar 1500 der spätere Kaiser des Heiligen Römischen Reiches\, Karl V.\, geboren. Die Industrialisierung im 19. Jahrhundert brachte Gent wirtschaftlichen Aufschwung durch die Textilindustrie und den Hafen. Heute ist die Stadt ein lebendiges kulturelles Zentrum\, das Geschichte und Moderne auf faszinierende Weise miteinander verbindet. \nDie Hafenstadt Antwerpen war der Endpunkt einer bedeutenden mittelalterlichen Fernhandelsstraße\, der Brabanter Straße. Sie war eine Messestraße\, die von Leipzig über Erfurt\, Marburg\, Siegen\, Köln\, Aachen und Lüttich nach Antwerpen verlief. Über sie wurde ein Großteil des damaligen Ost-West-Handels mit Pelzen\, Eisenwaren und Tuchen abgewickelt. Im 16. Jahrhundert entwickelte sich Antwerpen zu einer der größten und wichtigsten Handelsstädte der Welt und als bedeutendes kulturelles Zentrum zur Wirkungsstätte von Künstlern wie Peter Paul Rubens. \n  \nBusreise ab/bis Hannover mit Übernachtungen in Gent \nKosten: ca. 1.300 € (1/2 DZ inkl. HP\, EZ-Zuschlag ca. 385 €\, Zuschlag Nichtmitglieder 70 €) \nLeitung: Prof. Dr. Michael Rothmann / Dr. Sabine Graf \n  \nDie Exkursion ist leider ausgebucht. Es wird eine Warteliste geführt. \nWichtig: Eine Teilnahme ist nur nach vorheriger Anmeldung in der Geschäftsstelle möglich\n(Email: Hist.Verein@nla.niedersachsen.de\, Tel.: 0511-120 6608)
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SUMMARY:Hannover 1946: Von der Diktatur zum demokratischen Neuanfang
DESCRIPTION:(Foto: „Wege aus dem Chaos“ 1985) \n1946 steht Hannover vor gewaltigen Herausforderungen: Die Folgen von Krieg und nationalsozialistischer Herrschaft prägen den Alltag. Gleichzeitig beginnt unter britischer Aufsicht der politische und gesellschaftliche Neubeginn. Parteien\, Gewerkschaften und freie Medien werden wiedergegründet. Mit den ersten freien Kommunalwahlen kehrt die demokratische Mitbestimmung nach Hannover zurück. \nKurator Carl Philipp Nies führt uns durch die mobile Ausstellung im Rahmen von „Geschichte unterwegs“\, die auch einlädt\, über die Bedeutung von Demokratie\, bürgerschaftlichem Engagement und Verantwortung für das Gemeinwesen nachzudenken. \nMaximal 20 Personen\n\nTreffpunkt: Foyer Ada-und Theodor-Lessing-Volkshochschule\, Burgstraße 14 \nAnmeldungen bitte per E-Mail an: veranstaltungen@ein-stueck-hannover.de  \nFür Mitglieder der „Freunde des Historischen Museums“ ist die Teilnahme kostenfrei.\nGäste bitten wir um eine Spende von 5\,- Euro. \n 
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SUMMARY:Stadtteilrundgang : Mary Wigman\, Yvonne Georgi und der Ausdruckstanz in Hannover hat einen neuen Veranstaltungstermin im September
DESCRIPTION:„Nun sagen Sie das einmal mit ihrem Körper“Mary Wigman revolutionierte mit dem modernen Ausdruckstanz die Welt des Tanzes und gelangte zu Weltruhm. Sie wurde 1886 in Hannover geboren\, könnte dieses Jahr ihren 140. Geburtstag feiern und wohnte eine Zeitlang im Stadtteil List. Sie bildete in ihrer Schule zahlreiche AusdruckstänzerInnen aus\, z.B. Yvonne Georgi\, die in Hannover als Solistin\, Ballettmeisterin und Choreografin Erfolg hatte. Bei einem 1\,5 Std. Rundgang lernen Sie Stationen des Lebens und Wirkens Mary Wigmans kennen.\nOptional zeigen wir anschließend im Stadtteilzentrum Lister Turm eine kurze Sequenz von Originaltanzaufnahmen Mary Wigmans und erfahren mehr über Yvonne Georgi. \n \nTreffpunkt und Endpunkt: Stadtteilzentrum Lister Turm\, Walderseestr. 100\nLeitung: Monika Sonneck\nVeranstalter: Stadtteilzentrum Lister Turm und VHS Hannover \nAnmeldung erforderlich: gesellschaft.vhs@hannover-stadt.de oder Tel: 0511-168-45498\nKursnummer: 262KP11002  \nMöglich sind auch Gruppenführungen\, dafür Anmeldung direkt bei monika.sonneck@t-online.de . Gruppenpreis 120 Euro
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SUMMARY:Orte der Weserrenaissance (Lemgo: Museen Schloss Brake und Hexenbürgermeisterhaus)
DESCRIPTION:Die „Renaissance entlang der Weser“ hat auch weite Teile Niedersachsens geprägt: Zwischen Nienburg und Hann. Münden\, dem Osnabrücker Land und Wolfenbüttel findet sich bis heute eine Vielzahl von Schlössern\, Rathäusern und stadtbürgerlichen Wohngebäuden\, die mit typisch prächtigen Giebeln und Verzierungen vom Einfluss niederländischer Künstler und Architekten sowie vom Wohlstand und Repräsentationsbedürfnis ihrer Eigentümer zeugen. \nErstes Ziel der Exkursion ist das Weserrenaissance-Museum Schloss Brake in Lemgo\, das dieser faszinierenden kulturgeschichtlichen Epoche des 16. und frühen 17. Jahrhunderts bereits seit den 1980er Jahren gewidmet ist. Schloss Brake zählt selbst zu den bedeutenden Bauten dieser Zeit und war um 1600 Hauptresidenz der Grafen zur Lippe. In der benachbarten Altstadt von Lemgo befindet sich in einem weiteren Bau der Weserrenaissance das städtische Museum Hexenbürgermeisterhaus. Anhand dieses zweiten Besuchsziels soll die im Weserraum gleichzeitig verbreitete Verfolgung angeblicher Hexen und Zauberer erkundet werden. Mögliche Zwischenhalte auf der Hin- und Rückfahrt sind in Vorbereitung. \n  \nAbfahrt mit dem Bus: 8:00 Uhr Hannover ZOB \nRückkehr: ca. 19:00 Uhr \nKosten: ca. 60 € (Mitglieder) / 70 € (Nichtmitglieder) \nLeitung: Dr. Johannes Burkardt / Dr. Nicolas Rügge \nDie Exkursion ist leider ausgebucht. Es wird eine Warteliste geführt. \nWichtig: Eine Teilnahme ist nur nach vorheriger Anmeldung in der Geschäftsstelle möglich\n(Email: Hist.Verein@nla.niedersachsen.de\, Tel.: 0511-120 6608)
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SUMMARY:Exkursion des Museum August Kestner zum Römerlager Wilkenburg: "Was trägt ein Weltreich? Repräsentation\, Macht & Mode am Rande des Imperiums."
DESCRIPTION:Exkursion zum Römerlager Wilkenburg im Rahmen der Sonderausstellung „DRESSED – Rom. Macht. Mode.“ des Museum August Kestner\, Hannover\, in Kooperation mit der Augustus Gesellschaft e.V. \nAm Mittwoch\, 19.08.2026\, eröffnet die 2024 bereits am vermuteten Ort der Varusschlacht in Kalkriese gezeigte und viel beachtete Sonderausstellung nun auch im Museum August Kestner\, Hannover: https://www.hannover.de/Museum-August-Kestner \nIm Rahmen dieser Sonderausstellung findet in am Samstag\, 19.09.2026 ab 14:00 Uhr\, eine Exkursion zum Römerlager Wilkenburg statt. Repräsentation von Macht war gerade auch am Rande des Imperiums ein wichtiges Instrument römischer Politik und wurde oft gezielt eingesetzt um militärische Ziele zu erreichen ebenso wie Erfolge am Verhandlungstisch zu erzielen. Römische Ausrüstung\, prunkvolle Ausstattung und Mode waren dabei sicher wesentliche Elemente dieser Repräsentation. Am Römerlager Wilkenburg wird an diesem Tag nun dieser Aspekt römischer Geschichte in Germanien an historisch bedeutender Stelle „live“ anschaulich und anfassbar. \nOrt: Infohütte am Ende der Straße „Dicken Riede“\, Hemmingen (Wilkenburg)\, eigene Anfahrt\nEintritt: 10\,00 EUR\, erm. 5\,00 EUR\nAnmeldung: museumspaedagogik.kestner@hannover-stadt.de
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SUMMARY:Industriegeschichte(n) in Vahrenwald
DESCRIPTION:(Foto: Postkarte Vahrenwalder Heide\, R. Schubert) \nDer Stadtteil Vahrenwald hatte seit Beginn des 20. Jahrhunderts große wirtschaftliche Bedeutung für Hannover. Viele bekannte Firmen wie Hackethal\, Wohlenberg und die Standardwerke legten ausgedehnte Fabrikgelände an. Hinzu kamen die Ansiedlung von Militär und der erste Standort des hannoverschen Flughafens. Einhergehend entstanden repräsentative Wohngebäude an der Vahrenwalder Straße\, die mehr und mehr die alten Bauernhöfe verdrängten. \nUnser Beiratsmitglied Roland Schubert stellt die Entwicklungen auf dem ca. zweistündigen Rundgang anhand ausgewählter Beispiele vor. \nMaximal 15 Personen\n\nTreffpunkt: Sammlungszentrum\, Haupteingang\, Vahrenwalder Str. 321 \nKosten: Fahrkarte für eine Zone\, falls z.T. Stadtbahnfahrten notwendig werden \nAnmeldungen bitte per E-Mail an: veranstaltungen@ein-stueck-hannover.de  \nFür Mitglieder der „Freunde des Historischen Museums“ ist die Teilnahme kostenfrei.\nGäste bitten wir um eine Spende von 5\,- Euro:
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