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Dr. Olaf Grohmann: Norddeutschland und die große Industrie

Vortrag: Dr. Olaf Grohmann (Wennigsen)

Spät begann die Ära der großen Industrie in Deutschland und noch später in den hannoverschen Landen. Dabei kam den Steinkohlevorkommen zwischen Osterwald, Minden und den Rehburger Bergen eine große Bedeutung zu. Der Vortrag stellt die einzelnen Reviere in einem kurzen Überblick vor. Den Schwerpunkt des Referats bildet der Dreiklang von Steinkohle, Strom und Straßenbahn für die Industrialisierung der Region Hannover und der Entwicklung des Industriestandortes Linden.

 


Ort: Niedersächsisches Landesmuseum Hannover, Vortragssaal

Ausstellung: Die ehemaligen Ziegeleien im heutigen Garbsen

Die Ausstellung ist montags 16-18 Uhr und donnerstags 11-13 Uhr geöffnet.

Sonderöffnung am Sonnabend, 18. November 2017, 11-14 Uhr und 14-16 Uhr.

Führungen:

  • 18. November, 11 Uhr und 12 Uhr (Stadtarchivarin Rose Scholl)
  • 18. November, 14 Uhr und 15 Uhr (Buchautor Franz-Jürgen Harms)

Buch und Ausstellung stoßen auf großes Interesse. Daher wurde die Ausstellung bis zum 27. November verlängert; am Sonnabend, 18. November, werden Führungen angeboten. Der Eintritt ist frei, eine Anmeldung ist nicht nötig. Das Buch ist zum Preis von 20 Euro vor Ort erhältlich.

Parkplätze stehen an der Ziegeleischeune und gegenüber bei Möbel Hesse kostenfrei zur Verfügung. Ausstellung: Die ehemaligen Ziegeleien im heutigen Garbsen weiterlesen

Kohle, Kalk & Korn, Kleinindustrien im Land der Freiherren Knigge

Leitung: Ole Schirmer

Schon seit Anfang des 19. Jahrhunderts wussten die Grundeigentümer am Deister ihre Bodenschätze auf verschiedenste Weise industriell zu nutzen. Die ganztägige Wanderung durch die Natur mit Bezug auf die Geologie des Ost-Deisters soll verschiedene Beispiele von Rohstoffnutzung und früher industrieller Verbundwirtschaft zeigen. Ausklingen wird der Tag mit einer Führung in der Bredenbecker Kornbrennerei Warnecke mit Verkostung, ein Familienbetrieb mit über 180 Jahren Tradition.

Anreise mit ÖPVN: Hannover Hbf 9:55 Uhr, Gleis 1, S5, bis Völksen Bahnhof, dann Buslinie 382 Richtung Wennigsen bis Haltstelle Steinkrug. Treffpunkt dort 10:40 Uhr.
Rückfahrt ab Bredenbeck/Denkmal. Bei Anreise mit PKW ca. 2 km Rückweg zum Ausgangspunkt.

Ablauf: Ganztagswanderung (ca. 12–15 km). Teilweise unwegsames Gelände. Rucksackverpflegung. Witterungsangepasste Kleidung und festes Schuhwerk erforderlich. Rückkehr ca. 18 Uhr

Kosten: Mitglieder 11 €, Nichtmitglieder 13 €.

Veranstaltungsnummer: 2017.D2
Bredenbecker Kalkwerkgelände

Symposium Deister-Bergbau

Eine Kooperation der Naturhistorischen Gesellschaft Hannover mit dem Heimat- Kulturverein Bredenbeck e.V.

Ort: Barsinhausen, Klosterstollengelände , Waschkaue II

In vielen Ortschaften am Deister ist die Kohleförderung ein prägender Faktor in der Sozial- und Ortsgeschichte. Markante Industriedenkmäler wie noch erhaltene Gebäude, Stollen und Schächte zeugen von der einstigen Bedeutung

Aktive Vereine aus Argestorf, Barsinghausen, Bredenbeck, Egestorf und Feggendorf, die sich mit der Geschichte dieser bis über Hannover hinaus bedeutsamen Industrie beschäftigen, wirken mit Vorträgen und Exkursionen an dieser 3 tägigen Veranstaltung mit

In der Gebühr von 42€ sind 3 Mahlzeiten (fleischhaltig) enthalten

 

Fachvorträge (Freitag Abend und Samstag Vormittag)

  • Die Geologie des Deisters
  • Der Steinkohlenbergbau: Überblick  über mehr als 300 Jahre Bergbaugeschichte im Deister
  • Kohle, Kalk und Knigge, der Bredenbecker Bergbau
  • Der Klosterstollen: Mittepunkt des staatlichen Steinkohlenbergbaus am Deister
  • Geschichte der Zeche Antonie in Bantorf
  • Die  Bergwerke bei Egestorf

Exkursionen mit  Einführungen: (Samstag Nachmittag und Sonntag)

  • Zeche Antonie in Bantorf
  • Übertägige Spuren der Bergwerke und Steinbrüche in Egestorf
  • Kniggescher Bergbau im Ost-Deister
  • Fußbefahrung des Klosterstollens

Anmeldung, Auskünfte und komplettes Programm über die VHS Calenberger Land
(05105) – 52 16-0
Barsinghausen@vhs-cl.de