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Tag der offenen Tür im Niedersächsischen Landesamt für Denkmalpflege

Jährlich jeweils am zweiten Sonntag im Oktober findet der Europäische Tag der Restaurierung statt. Das Niedersächsische Landesamt für Denkmalpflege beteiligt sich an dieser Veranstaltung und eröffnet einen Blick hinter die Kulissen. Dabei besteht die Möglichkeit, dem Restauratoren-Team aus Archäologie und Bau- und Kunstdenkmalpflege bei der Sicherung der Zeitspuren über die Schulter zu blicken. Gleichzeitig sind die Wissenschaftlichen Sammlungen des NLD zu besichtigen.

Interessierte sind herzlich eingeladen am Sonntag ins Landesamt zu kommen, um Wissenswertes zu den Kernaufgaben der Archäologischen Restaurierung und der Restaurierung in der Bau- und Kunstdenkmalpflege zu erfahren und sich über die vielfältigen Arbeiten in Werkstätten und Laboren zu informieren. Anhand von Fallbeispielen werden die Möglichkeiten und die Grenzen der Begleitung, Betreuung, Beratung und Bearbeitung auch komplexer Restaurierungs- und Konservierungsprojekte vorgestellt.

 

Eine Anmeldung ist nicht erforderlich!

Die Besucher werden mit „Guides“ durch das Haus und die Werkstätten geleitet.

Der mittelalterliche Töpferort Fredelsloh – Als Niedersachsen die Hanse mit Steinzeug belieferte

Organisation und Leitung: Dr. Stephan Veil

Das Töpferdorf Fredelsloh ist noch ein Geheimtipp. Schon im 13. Jahrhundert entwickelte sich eine internationale Keramikindustrie: Töpferwaren von hier wurden im gesamten Ostsee-Raum bis nach Nowgorod und in vielen Hansestädten angeboten. Hochwertige Tone ließen besonders dünnes Drehen von Gefäßen und sehr hohe Brenntemperaturen zu.

Die Geschichte der Keramik ist im KERAMIK.UM dargestellt. Wir besuchen Tonvorkommen und einen nachgebauten Töpferofen aus der Gotik. Von der Klosteranlage Fredelsloh ist heute im Wesentlichen die Kirche mit ihrer Zweiturmfassade erhalten. Einkehr möglich.

Kosten: Mitglieder 30 €, Nichtmitglieder 35 €.

Veranstaltungsnummer: 2017.7
Überrest einer frühmittelalterlichen Wallburg

Dr. Stephan Veil: Zu Schwedenspeicher, Schwedenschanze und heiligem Wagen von Stade

NatUrgeschichtliche Exkursion VI

Gemeinsame Veranstaltung der NGH und des Nds. Landesvereins für Urgeschichte.

Die Fahrt führt an Lagerplätzen im Urstromtal der Elbe entlang, bevor wir die alte Hansestadt Stade erreichen. Die Ausstellung im Schwedenspeicher zeigt einmalige archäologische Funde, wie den heiligen Wagen und den berühmten Dolch von Wiepenkathen.

Der Kirchturm von St. Cosmae bietet einen grandiosen Blick über die Niederelbe. Nicht weit von Stade ist kürzlich eine der ältesten sächsischen Burgen, die sog. Schwedenschanze, ausgegraben worden.

 

Abfahrt 8 Uhr, Rückkehr ca. 19 Uhr.
Zusätzliche Kosten:  18 € (Eintritte und Führungen)

Organisation: Dr. Stephan Veil